Dienstleister für FEM-Berechnung
Das Ingenieurbüro Andreas Hanke ist ein Dienstleister für numerische Simulation und FEM-Berechnung im Bereich der Festkörpermechanik (Strukturmechanik). Unsere erfahrenen Berechnungsingenieure bearbeiten Fragestellungen von der einfachen Festigkeitsberechnung bis hin zu komplexen Modellen der Bruchmechanik. Dafür benutzen wir die Finite-Elemente-Methode (FEM) lösen.
Neben den statischen Festigkeitsuntersuchungen konzentrieren wir uns besonders auf Probleme der Betriebsfestigkeit sowie auf die Analyse von Schraubenverbindungen und geschweißten Konstruktionen.
Übersicht unserer Dienstleistungen

Zu unseren Leistungen im Bereich der FEM-Simulation zählen die folgenden Punkte:
- FEM-Berechnung strukturmechanischer und thermomechanischer Aufgabenstellungen
- Unterstützung in der Produktentwicklung
- Beratung in der Konzeptphase
- Konstruktionsbegleitende Berechnung im Entwicklungsprozess
- Vorschläge zur Ertüchtigung Ihrer Konstruktion
- Erstellung zertifizierungsfähiger Berechnungsberichte
FEM-Berechnung – was ist das eigentlich?
Die Finite-Elemente-Methode (FEM) ist ein numerisches Verfahren, das sich u.a. für Festigkeits- und Verformungsuntersuchungen von Festkörpern eignet. Zu diesem Zweck wird die Geometrie durch die Vernetzung in sogenannte Finite Elemente (meist Tetraeder bzw. Hexaeder bei 3D-Geometrien) unterteilt, deren Verhalten durch die Elementansatzfunktion beschrieben wird. So kann eine komplexe Geometrie, für die keine analytische Beschreibung existiert, durch die Verknüpfung der Elementansatzfunktionen beschrieben und berechnet werden.
Einen ersten Einstieg in die Theorie und den Ablauf einer FE-Berechnung, sowie weitere nützliche Informationen zu diesem Thema finden Sie in unseren Blog-Artikeln zur FEM-Berechnung.

>400
Anzahl abgeschlossener Projekte

512 000 kg
Schwerste berechnete Struktur

86 m
Größte berechnete Konstruktion
Sinnvolle Einsatzgebiete einer Finite-Elemente-Berechnung
Eine FE-Berechnung bietet sich besonders dann an, wenn eine analytische Berechnung auf Grund komplizierter Konstruktionen und komplexer Geometrien nicht oder nur eingeschränkt möglich ist.
Typische Beispiele sind:
- aufwändig geformte Gusskörper
- Kerben, für die keine Formzahlen verfügbar sind
- Nichtlinearitäten (z.B. Aufklaffen der Kontakte von Schraubenverbindungen, materielle Nichtlinearitäten)
Vorteile der FEM gegenüber Tests:
- geringerer Aufwand (fallabhängig)
- effizienter Vergleich verschiedener Designvarianten
- Bewertung von Strukturen und Problemen, für die kein Test möglich ist
Einsatzgebiete, für die sich eine numerische Simulation nicht eignet
Für einfache Probleme, für die eine analytische Lösung bei überschaubarem Aufwand möglich ist, erübrigt sich eine numerische Simulation.
Genauigkeit einer Analyse mittels FE-Methode
Der Fehler einer FE-Berechnung liegt typischerweise unter 5%. Ungenauigkeiten werden eher durch Unsicherheiten der Lasten und Materialkennwerte verursacht.
Berechnungsdisziplinen
Folgende Analysen führen wir mittels FEM durch:
- Statische Strukturanalysen
Mit statischen Strukturanalysen werden Verformungen und Spannungen von Festkörpern unter Belastung berechnet. Die Analysen erfolgen vorzugsweise mit linearen Modellen, um den Aufwand zu reduzieren. Falls nötig, werden Nichtlinearitäten wie z.B. materielle Nichtlinearitäten (plastifizieren des Materials), geometrische Nichtlinearitäten (große Verformungen) oder Nichtlinearitäten durch abhebende Kontakte berücksichtigt.
- Schwingungsanalysen
Wird eine Konstruktion dynamisch angeregt, so ist eine Schwingungsanalyse nötig. Mit Modalanalysen ermitteln wir Eigenfrequenzen und Eigenformen. Anhand der anregenden Frequenz und den Eigenfrequenzen kann der Frequenzbereich, in dem die Konstruktion ohne die Gefahr einer Resonanzkatastrophe betrieben werden kann, festgelegt werden. Außerdem berechnen wir die Strukturantwort durch erzwungene Schwingungsberechnungen im Frequenz- und im Zeitbereich.
- Stabilitätsanalysen
Um die Stabilität von Konstruktionen sicherzustellen, untersuchen wir Konstruktionen hinsichtlich Knicken und Beulen. Zu diesem Zweck nutzen wir lineare und nichtlineare Analysen.
- Thermomechanik
Eine ungleichmäßige Erwärmung von Bauteilen führt zu Wärmespannungen. Durch gekoppelte Temperatur-Mechanik-Simulationen ermitteln wir die Spannungen und Verformungen, die durch die Temperaturbelastung verursacht werden.